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Mit Hund auf Fahrradtour

Hundebedarf für unterwegs

Mit Hundefahrradanhänger durch den Alltag und auf Tour

Bei Millionen von Hundebesitzern in Deutschland werden mir viele hierbei zustimmen. Jeder Hundebesitzer weiss wovon ich rede, mit dem Hund auf längere Fahrradtouren ist stets eine Herausforderung.

Da wir gerne mit Rad und Familie verreisen, haben wir uns einen Fahrradanhänger für Hunde für unseren Schnauzer organisiert. Es ist zwar in Deutschland erlaubt, mit Hund an der Leine Fahrrad zu fahren, allerdings bietet dieses Produkt jede Menge Vorteile.

Viele Menschen fragen sich sicherlich jetzt was ein Hund in einem Fahrradanhänger zu suchen hat? Man sollte aber berücksichtigen, dass Hunde, umso älter sie werden, immer mehr Probleme damit haben lange Strecken neben dem Rad herzulaufen. Gerade in den heissen Sommermonaten kann die Hitze dem Hund zu schaffen machen.

Aber auch für junge, unerfahrenen Hunde kann der Hundefahrradanhänger das sichere Transportmittel sein, dass sich Herrchen und Frauchen wünschen. Auch bei schlechter Witterung oder im Verkehr sorgt er für Schutz und Sicherheit für den Vierbeiner.

Darüber hinaus erleichtert uns dieses Hundezubehör viele Situationen und unserem Hund gefällt das stressfreie Chauffieren mittlerweile auch. Erst letztens hat sich unser Hund an der Pfote verletzt und musste zwei Wochen lang einen verband tragen, hier waren wir dankbar ihn zu haben.

Im Folgenden möchte ich kurz darauf eingehen, worauf man vor dem Kauf achten sollten. Übrigens, meiner Erfahrung nach haben die meisten Tierhandlungen keine große Auswahl. Hunde-Fahrradanhänger sollte man demnach im Internet bestellen. Durch die 14-tägige Widerrufsfrist ist man hier auch auf der sicheren Seite, sollte man sich in der Größe vertan haben.

Größen und Ausführungen

Die Modelle gibt es in verschiedenen Größen beziehungsweise Gewichtsklassen. Je nach Hunderasse sollte man auf die Traglast schauen und immer darauf achten, dass sich der Hund komfortabel Hinsetzen, aber auch Hinlegen kann. Die Modelle auf dem Markt reichen bis 55kg, es sollte also für jeden Hund etwas dabei sein.

Für schwerere Hunde bieten sich Anhänger mit einer Federung an, diese sind allerdings um einiges teurer. Reflektoren, stabile Aluminiumrahmen eine Leine zur Sicherung des Hundes im Innenraum gehören bei aktuellen Varianten standard. Je nach Bedarf gibt es auch Modelle mit Insektengitter.

Gewöhnung an den Anhänger

Hunde-FahrradanhängerFür die erste Eingewöhnungszeit ist es wichtig den Hund nicht in kalte Wasser zu schmeißen und nach dem Aufbauen direkt loszufahren. Es ist ratsam, dass sich das Hund erstmal mit dem neuen Unterschlupf vertraut macht. Aus diesem Grund sollte man den fertig montierten Hunde-Fahrradanhänger vor der ersten Fahrt erst einmal mit geöffneter Tür stehen lassen. Am besten in gewohnter Umgebung, damit sich das Tier damit vertraut machen kann. Einige Hunde sind in diesem Zusammenhang natürlich neugieriger als andere. Bei den Kandidaten wo nachgeholfen werden muss, ist es wie in vielen Bereichen der Hundeerziehung, es darf gerne mit Leckeres nachgeholfen werden. Auch eine vertraute Decke im Innenraum kann helfen.

Die erste Tour nach dem Kennenlernen sollte unserer Erfahrung nach kurz ausfallen und die Länge der Strecken sollte dann kontinuierlich gesteigert werden.

Montage am Rad

Die Montage des Fahrradanhängers für Hunde ist in den meisten Fällen gleich. Nach dem Aufklappen des Rahmens und dem Aufpumpen der Räder, wird der Anhänger einfach mit einer Fahrradkupplung gesichert. Einige Modelle bietet sogar eine sogenannte Jogger-Funktion an. In diesen Fällen lässt sich das Produkt zu einem Wagen transformieren, den man vor sich herschieben bzw. mit dem Laufen gehen kann.